WLAN bombensicher: Die wichtigsten Tipps zur Absicherung

In fast jedem Haushalt steht mittlerweile ein WLAN-Router. Ohne Kabel, ganz einfach per Funk, lassen sich so in einem Radius von 30 Meter iPod, Rechner und Radios vernetzen. Doch nicht nur der Besitzer des WLANs, sondern auch jeder, der in den Strahlungsradius des Funknetzwerkes kommt, kann darüber ins Internet, und sogar Passwörter stehlen. Im „Worst Case“ müssen Sie für Rechtsverletzungen, die zwar nicht von Ihnen, aber über Ihr ungeschütztes WLAN begangen wurden, geradestehen. Deshalb ist es von hoher Wichtigkeit, das Funknetzwerk abzusichern. Wie das geht, lesen Sie hier.

WLAN verschlüsseln

Zuerst sollten Sie Ihr WLAN verschlüsseln. Dazu finden Sie auf der Einstellungsseite Ihres Routers eine entsprechende Funktion. Wählen Sie am besten WPA2 aus, denn dies ist die Sicherste Verschlüsselung. Notfalls kann man jedoch auch zu WPA oder dem nicht so sicheren WEP greifen. Letztere ist mit Software wie „Aircrack“ schnell gehackt – besser als keine Verschlüsselung ist jedoch auch diese Technik auf jeden Fall.
Das WLAN-Passwort sollte mindestens 8 Zeichen haben, und idealerweise aus normalen- und Sonderzeichen bestehen.

SSID ändern und ausblenden

Die SSID ist sozusagen die Hausnummer Ihres WLANs. Wenn man nach verfügbaren Netzwerken sucht, wird die SSID angezeigt, etwa „Heimnetzwerk“ oder „Mein WLAN“.  Jedoch gibt es ab Hersteller Standard-SSIDs wie Speedport W503V. Damit sieht ein Hacker sofort, welcher Router verwendet wird, und kennt eventuell sofort die Schwachstellen, um die Schutzmechanismen auszuhebeln. Deshalb sollten Sie zuerst die SSID ändern, am besten zu etwas wie „Mein WLAN“.
Damit Sie gar nicht erst in der Liste der verfügbaren WLANs angezeigt werden, können Sie auch das Anzeigen der SSID ausschalten. Dann müssen Sie jedoch die SSID von Hand eingeben, wenn Sie sich das erste Mal mit einem anderen PC an das WLAN verbinden.

Natürlich gibt es noch weitere Tipps – wie beispielsweise das Zulassen von bestimmten Clients. Doch wenn man die obigen Tipps beherzigt, dann ist das WLAN bereits bombensicher.

Aufmacher (c) obs/AVM GmbH

Trojaner leert Bankkonten

trojan20 Kopie

Das Internet wird immer gefährlicher, die Trojaner immer „klüger“, wie uns ein neuer Trojaner beweist. Viele Opfer gibt es von den klassischen Trojanern, die Kontodaten ausspähen, und diese anschließend an den Hacker versenden.

Doch die neue Generation von Trojanern nimmt dem Hacker viel Arbeit ab.

Er erschnüffelt die Kontodaten, und überweist vom „Opfer-Konto“ dann direkt das Geld auf ein fremdes Konto. Damit das Opfer davon nichts mitbekommt, wird dann auch noch der Kontostand gefälscht.

Der Trojaner umging alle Schutzmechanismen der (meistens Deutschen) Banken. Somit wurden im August 300.000€ transferiert.

Die Angriffe gingen von der Ukraine aus.

Finjan konnte den Hacker ausfindig machen, somit geht derzeit keine Gefahr von dem Trojaner aus.

Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, mit einem funktionierendem Virenschutz im Netz unterwegs zu sein. Denn Malware wird immer cleverer, und die dahintersteckenden Übeltäter werden immer dreister.

Wie Spamversender an ihre Daten kommen wollen

Jeder kennt sie, die ungewünschten E-Mails in denen für ein neues Produkt, meistens Potenzmittel, geworben wird.

Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, gibt es auch Kriminelle, die in E-Mails nach Kontodaten fragen, und viel Geld versprechen. Solche E-Mails sollten Sie aber sofort in den Spamordner verschieben.

Hier ist eine dieser E-Mails:

Lieber Freund!!!

Ich vermute das diese E-Mail eine Überraschung für Sie sein wird, aber es
ist wahr.Ich bin bei einer routinen Überprüfung in meiner Bank (Standard
Bank von Süd Afrika) wo ich arbeite, auf einem Konto gestoßen, was nicht in
anspruch genommen worden ist, wo derzeit $12,500,000
(zwölfmillionenfünfhundert US Dollar) gutgeschrieben sind.

Dieses Konto gehörte Herrn Manfred Becker, der ein Kunde in unsere Bank war,
der leider verstorben ist. Herr Becker war ein gebürtiger Deutscher.Damit es
mir möglich ist dieses Geld $12,500,000 inanspruch zunehmen, benötige ich
die zusammenarbeit eines Ausländischen Partners wie Sie,den ich als
Verwandter und Erbe des verstorbenen Herrn Becker vorstellen kann,damit wir
das Geld inanspruch nehmen können.

Für diese Unterstützung erhalten Sie 30% der Erbschaftsumme und die
restlichen 70% teile ich mir mit meinen zwei Arbeitskollegen, die mich bei
dieser Transaktion ebenfalls unterstützen.Wenn Sie interessiert sind, können
Sie mir bitte eine E-Mail schicken, damit ich Ihnen mehr Details zukommen
lassen kann.

Schicken Sie bitte Ihre Antwort auf diese E-Mail Adresse:
(lutherzhiri@aim.com)

Mit freundlichen Grüßen

Herr Luther Zihiri.

Eine weitere dieser E-Mails, fast die gleiche, nur der Kontostand ist ausgetauscht. Außerdem ist sie in sehr schlechtem deutsch verfasst.

Lieber Freund,

Ich vermute das diese E-Mail eine ?berraschung f?r Sie sein wird, aber es ist wahr.
Ich bin bei einer routinen ?berpr?fung in meiner Bank
(Chartered Bank von S?d Afrika) wo ich arbeite, auf einem Konto gesto?en, was nicht in anspruch genommen worden ist, wo derzeit $14.300,000(vierzehnmillionendreihundert US Dollar) gutgeschrieben sind.
Dieses Konto geh?rte Herrn Christian Eich, der ein Kunde in unsere Bank war,der leider verstorben ist.Damit es mir m?glich ist dieses Geld $14.300,000 inanspruch zunehmen,ben?tige ich die zusammenarbeit eines Ausl?ndischen Partner wie Sie, der mir die erforderliche Hilfe geben kann f?r diese Inanspruchnahme.
Bitte Lesen:  http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/859479.stm
Ihr Anteil w?re 30% von der totalen Gange, w?hrend die restlichen 70% ist f?r mich und meine Kollegen.
Wenn Sie interessiert sind, k?nnen Sie mir bitte eine E-Mail schicken, damit ich Ihnen mehr Details zukommen lassen kann.
Bitte, Sie m?ssen diese Transaktion sehr vertra?lich behandeln weil die Transaktion einer DEAL ist.
Mit freundlichen Gr??en
Edward John Boderick
Email: johnboderick@arenaplants.info