Am 6. August 1991 fing alles an: Das Internet wurde zur öffentlichen Benutzung freigegeben. Zum betrachten von Websites braucht man einen sogenannten “Webbrowser” oder kurz “Browser”. In diesem Artikel wollen wir die Browser, chronologisch geordnet, vorstellen. Jeder Benutzer muss für sich entscheiden, welcher Browser ihm zusagt, denn jeder Browser hat besondere Vorteile.
Die Entwicklung der Browser musste schnell gehen, immer wieder gab es neue Standards, so mussten beispielsweise neue Versionen für die CSS-Unterstützung programmiert werden. Heute ist ein Browser ohne CSS-Unterstützung undenkbar. Außerdem müssen Browser immer schneller beim Anzeigen von Websites werden, denn die Verwendung von immer mehr JavaScript und Flash verlangt viel Rechenarbeit vom Prozessor.


Der erste Browser war NCSA Mosaic. Er konnte Grafiken und Text darstellen, und hatte Ende 1993 schon 2 Millionen User. Entwickelt wurde er an der Universität von Illinois.
Der Formatierungsstandard CSS wird ebenso wenig wie automatische Weiterleitungen unterstützt.

Ein Praxistest unseres Magazins ergab, dass der Browser nicht mehr verwendbar ist.
Sehr wenige Seiten werden geöffnet, bei automatischen Weiterleitungen stürzt der Browsereinfach ab.
Wir haben die 1. Version des Browsers von 1993 getestet, die “neueste” Version erschien 1997.
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1994 kam mit “Netscape” ein weiterer Browser auf den Markt. Netscape basierte ursprünglich auf dem Quellcode des Browsers Mosaic.

Bis 1996 war Netscape der führende Browser, jedoch wurde er ab 1998 nur noch zögerlich Weiterentwickelt. Das ist einer der Gründe, warum er beim sogenannten “Browserkrieg” gegen Microsofts Internet Explorer verlor.

Netscape hatte immer wieder Probleme mit der Darstellung von Stylesheets (CSS).
Ab Version 6.0 beruht Netscape auf dem Quellcode der Mozilla Foundation, die durch den Browser “Firefox” berühmt wurde.
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Als Microsoft erkannte, wie erfolgreich das Geschäft mit den Browsern sein kann, brachte er 1995 den “Internet Explorer” heraus. Microsoft hatte den Browser nicht selbst entwickelt sonder von “Spyglass” eingekauft. Mit
erscheinen des Internet Explorers begann ein Verdrängungswettbewerb zwischen Microsoft und Netscape. Microsoft hatte als Betriebssystem-Hersteller den Vorteil, den Browser direkt mit dem Betriebssystem auszuliefern, und so viele Nutzer zu erreichen.
Derzeit hat der Internet Explorer weltweit einen Marktanteil von etwa 67 Prozent. Die aktuelle Version ist der “Internet Explorer 8″.
Unter Webdesigner ist der Internet Explorer nicht sonderlich beliebt, da er Code anders interpretiert als beispielsweise “Firefox”.
Microsoft hatte lange keine Konkurrenz auf dem Browsermarkt, bis Firefox erschien.
Hier klicken um den Internet Explorer 8 herunterzuladen.
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1996 erschien der bis zum Dezember 2000 kostenpflichtige Browser “Opera”. Opera ist besonders bei Europäischen Usern beliebt. Opera hat besonders
viele für Browser untypische Funktionen, zum Beispiel ein integriertes E-Mail-Programm, Chatmodule, BitTorrent Unterstützung, ein Adressbuch, Entwicklerwerkzeuge “Dragonfly” und noch viele weitere oft einzigartige Funktionen.
Der Browser hat einen Marktanteil von 0,7%.
Hier klicken im Opera herunterzuladen.
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Im Jahre 2002 kam der Open-Source-Browser Firefox auf den Markt, der eine ernstzunehmende Bedrohung für den Internet Explorer ist.
Firefox erfreut sich aufgrund seiner guten Erweiterungsfähigkeit
starker Beliebtheit. Das Ziel der Entwicklung war ein schneller Programmstart und geringere Speicher- und Rechenzeitauslastung. Firefox hat über 40% Marktanteil in Deutschland, und wird den Internet Explorer in absehbarer Zeit vom Markt verdrängen. Ursprünglich hieß Firefox Phoenix, jedoch musste der Browser aufgrund einer Klage des amerikanischen BIOS-Herstellers Phoenix Technologies geändert werden.
Hier klicken um Mozilla Firefox herunterzuladen.
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2003 wurde die erste Version des Browsers Apple Safari fertig gestellt.
Safari gehört zum Lieferumfang von Apples Betriebssystem Mac OS X ab derVersion 10.3 und ersetzt damit den Internet Explorer für Mac.
Er unterstützt wie alle modernen Browser RSS und Atom-Newsfeeds, Tabbed Browsing, JavaScript uvm.
Seit dem 11. Juni 2007 ist er auch für Microsoft Windows verfügbar.
Die aktuelle Version “Safari 4″ erschien am 8. Juni 2009, und hat unter anderem die Cover Flow Funktion für besuchte Websites und eine sogenannte Top Sites Funktion.
Hier klicken um Apple Safari herunterzuladen.
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Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Suchmaschinenriese Google einen eigenen Browser herausbrachte.
Mit Google Chrome tat er dies im Dezember 2008 schließlich. Der
Hauptgedanke liegt auf Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit. Besonders bei JavaScript setzt Google Chrome in puncto Geschwindigkeit neue Maßstäbe.
Anders als bei der Konkurrenz ist jeder geöffnete Tab ein eigenständiger Prozess, und ist so auch im Task-Manager zu verwalten.So stürzt nicht der ganze Browser ab, wenn ein Tab abstürzt.
Datenschützer warnen vor dem Einsatz des Browsers, da Google mit dem Browser benutzerbezogene Daten sammelt. Unterbunden werden kann das durch installieren der Software “Kill-ID“.
Hier klicken um Google Chrome herunterzuladen.