Archives For April 2010

Ein wachsender Teil der Online-Gemeinde wäre bereit, für kulturelle Inhalte im Internet zu bezahlen. Ganze 39% der von der Bitkom befragten 1000 Deutschen hatten angegeben,  für Online-Qualitätsjournalismus zu bezahlen – falls gute journalistische Berichte nicht mehr gratis verfügbar wären.

Für digitale Fachliteratur zur Nutzung auf dem PC oder Handy würden 22 Prozent der Internet-Nutzer grundsätzlich Geld ausgeben, bei Filmen sind es 19 Prozent. 18 Prozent sind auch bereit, Musik zum Hören auf dem PC oder Handy zu kaufen. Die Zahlungsbereitschaft für Unterhaltungsliteratur liegt bei 9 Prozent.

Die Daten wurden von der Bitkom in einer repräsentativen Umfrage unter 1000 Deutschen ab 14 Jahren erhoben.

Das Sponsoringverbot für Tabakwerbung gilt nun nicht mehr nur für das Fernsehen, sondern wird auch auf das Internet ausgeweitet. Der Bundestag beschloss Donnerstagabend die Umsetzung einer diesbezüglichen EU-Richtlinie.

Auch das sogenannte Product Placement in audio-visuellen Mediendiensten wurde verboten. Die Linke enthielt sich bei der Abstimmung um das Gesetz, das ohne Gegenstimme verabschiedet wurde. Bereits seit 2006 gibt es ein Internet-Werbeverbot für Tabak, das nun um ein Sponsoringverbot ausgeweitet wurde.

Greift nach der Macht im Web: Mark Zuckerberg

Greift nach der Macht im Web: Mark Zuckerberg

Das Social-Network Facebook will seine Aktivitäten auf externe Websites ausweiten. Und damit den “Internet-König” Google vom Thron stoßen.
Bereits 400 Millionen Mitglieder hat das weltweit führende Soziale Netzwerk. Doch für Werbekunden will man noch attraktiver werden, weshalb man sich nun auch auf fremden Websites einbringt.

Die sogenannten “Social Plugins” ermöglichen es einem Webmaster, einfach und schnell einen Gefällt mir-Button auf der eigenen Website einzubinden. Wenn nun ein User einen guten Artikel liest, dann kann er den Gefällt mir-Button anklicken, und schon sehen seine Freunde auf der Facebook-Startseite, dass ihm der Artikel gefallen hat. Das kann natürlich für zusätzlichen Traffic sorgen, vorausgesetzt man hat genug guten Inhalt.

Es gibt noch einige andere dieser Social Plugins, wie zum Beispiel eine Applikation, mit deren Hilfe es für den Besucher einer Website möglich ist, direkt einen Kommentar zu einem Artikel zu hinterlassen, der auch in der Facebook-Timeline erscheint. Auch das kann zusätzlichen Traffic bringen.

Vor allem aus diesem Grund werden Facebooks Social Plugins fleißig in die verschiedensten Websites integriert. Facebook-Chef Mark Zuckerberg rechnet damit, dass die Plugins einen Tag nach Start bereits eine Milliarde mal in Websites integriert werden.

Damit will Facebook sozusagen eine soziale Infrastruktur aufbauen, und seine Aktivitäten nicht nur auf die Blau-Weiße Seite beschränken.

Die Social Plugins sind hier zu finden. Wer den “Like-Button” in sein WordPress Blog einbauen will, der kann das besonders einfach mit diesem Plugin erledigen.

Meiner Meinung nach ist das einfach revolutionär – endlich eine neue, frische Idee, die, wenn konsequent umgesetzt, eine ganz neue Art der Bewegung im Internet erschaffen kann. So wäre es interessant, zu sehen, wieviele andere Facebook-Freunde die gleiche Website wie ich besucht haben, und ob diese ihre Meinung hinterlassen haben. Ich sehe zumindest gespannt in die Zukunft.

Google hat ein neues Tool vorgestellt, das auf die steigende Einflussnahme der Regierungen auf das Internet hinweist.
Mit “Government Requests”, zu Deutsch Regierungsanfragen, führt der Konzern auf, wie oft er aufgefordert wurde, Inhalte zu löschen, oder Daten herauszugeben, und wie oft er diesen Forderungen nachgekommen ist.
Auf der Weltkarte werden die Daten von vielen großen Ländern, die in einem Zeitraum von 1. Juli 2009 bis 31. Dezember 2009 erhoben wurden, angezeigt. Aktualisierte Daten soll es jedes halbe Jahr geben.
Interessant: Deutschland liegt mit 188 Löschanfragen nach Brasilien auf Platz 2.
Zu Government Requests geht es hier.