Archives For November 2009

Demo_Netzzensur_2009_09

Demo gegen Netzzensur

Das höchst umstrittene “Zugangserschwerungsgesetz” tritt vorerst nicht in Kraft. Denn damit das Gesetz rechtswirksam wird, muss es Bundespräsident Horst Köhler unterschreiben – doch der unterzeichnet es nicht.

Nach Meinung vieler Rechtsexperten sei das sogenannte ZugErschwG (Zugangserschwerungsgesetz) womöglich verfassungswidrig. Der Gesetzesentwurf geht auf die deutsche Familienministerin Ursula von der Leyen zurück.

Die Union und FPD wollen das Gesetz nun kippen, sie fordern, Kinderpornografisches Material zu löschen statt nur zu “verstecken”.

ZugErschwG – Was ist das?

Das sogenannte Zugangserschwerungsgesetz (kurz: ZugErschwG) soll den Zugang zu kinderpornografischem Material im Internet erschweren.

Die Umsetzung sieht so aus:

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Das Bundeskriminalamt (BKA) verschickt ständig aktualisierte Sperrlisten mit Internetadressen zu kinderpornografischem Material an die Internetprovider in Deutschland. Diese sperren diese Websites dann, sodass man sie nicht mehr aufrufen kann, und nur noch ein rotes Stoppschild (s. Bild links) auf dem Bildschirm zu sehen bekommt.

Umstritten ist das ganze, weil das Problem “Kinderpornografie im Internet” auf diese Weise nicht gelöst, sondern nur umgangen wird. Denn der rechtswidrige Inhalt ist immer noch im Netz verfügbar – lässt sich jedoch für Deutsche nicht mehr aufrufen. So wird das eigentliche Problem nur versteckt, anstatt hart durchzugreifen, und Server auf denen Kinderpornografie gehostet wird, vom Netz zu nehmen.

Durch Inkraftreten des Gesetztes würde das Internet das erste mal in Deutschland zensiert werden.

Der US-Amerikanische Suchmaschinenbetreiber Google teilt in seinem Blog “Produkt-Kompass” mit, dass man Berlin per Google Earth nun auch mit Bildern aus den Jahren 1945 und 1953 betrachten kann. Möglich machen dies die US National Archives und die Luftbilddatenbank Würzburg.

Berlin 1945

Zum vergrößern auf das Bild klicken!

Ab der Google Earth Version 5.0 ist es möglich, älteres Bildmaterial auszuwählen. Dazu geht klickt man auf das Uhrensymbol links oben über dem angezeigten Bild. Im angezeigten Zeitstrahl kann man nun die gewünschten Bilder auswählen.

Der in Luxemburg ansässige Online-Bezahldienst “PayPal” sperrt der rechtsextremen NPD ihren  Spendenaccount.

Somit können Mitglieder der NPD nun kein Geld mehr über PayPal spenden.

Bisher war es möglich,  mit einem Button auf der Website der NPD, Beträge bis zu 500€ an die Partei zukommen zu lassen.
Dass damit nun Schluss sei , erklärte ein Unternehmensprecher des Bezahldienstes gegenüber dem Spiegel: “Wir werden der NPD den Zugang zu PayPal kündigen”.


Viele “HD-Freaks” wird diese Nachricht sicherlich freuen: Ab kommender Woche kann man sich auf dem beliebten Videoportal auch Videos in “Full HD” ansehen.

Youtube Logo © Google

Jetzt auch hochauflösende Videos zu sehen: YouTube / Logo © Google

Diese Neuerung kommt vor allem Hobbyfilmer, die ihre Videos mit HD-Kameras aufzeichnen, sehr entgegen. Sie können ihre Videos nun in bester Qualität hochladen.

Zur Technischen Seite gibt es zu Sagen, dass die Videos nun ,statt mit bisher maximal 720 vertikalen Bildpunkten, mit 1080 vertikalen Bildpunkten angezeigt werden können. Das kommt vor allem der Bildschärfe zu Gute.

Wer bereits ein Video in 1080p hochgeladen hat, muss dieses, wie YouTube berichtet, nicht erneut hochladen:

And those of you who have already uploaded in 1080p, don’t worry. We’re in the process of re-encoding your videos so we can show them the way you intended.

Übersetzt heißt das “Wer sein Video bereits in 1080p hochgeladen hat, braucht nicht beunruhigt sein. Wir sind derzeit mit dem Neu-Encoding deiner Videos beschäftigt, so dass wir sie in 1080p veröffentlichen können.”

Fakten über YouTube

Youtube wurde im Februar 2005 von Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim in San Bruno, Kalifornien, gegründet. Etwa ein Jahr nach der Gründung wurde das Unternehmen von Google übernommen.

Bei YouTube können Benutzer selbstgedrehte Videoclips hochladen, andere Nutzer können diese Videos kommentieren und bewerten.
YouTube ist mit einer Billion angesehen Videos pro Tag sehr beliebt,und damit man sich an den Videos nicht satt sieht, werden von den Benutzern pro Minute (!) etwa 20 Stunden Videomaterial hinzugefügt.

Die Unerstützung von Full HD ist meiner Meinung nach ein großer Schritt in die richtige Richtung. Das ganze wird das ohnehin schon sehr beliebte Videoportal noch ein Stück von der Konkurrenz abheben. Wer seine Videos und kleinen Filme also in bester Qualität einer breiten Masse zugänglich machen will, ist bei YouTube bestens aufgehoben.

Quelle: YouTube Blog