Archives For August 2009

Mit Office 2010, Codename 14, wird Microsofts sehr erfolgreiches Büropaket-Serie  fortgesetzt. Erscheinen soll MS Office 14 Anfang 2010.
200px-MS_Office_2010logo.svgDie Entwicklungskosten liegen bei etwa einer Milliarde Euro.

Wir haben uns die Technical Preview-Version genauer angesehen.

Was zuerst auffiel: Auf unserem Testrechner mit einem Intel Core i7 Prozessor verweigerte Office die Arbeit. Auf einem Intel Pentium 4-Rechner funktionierte es jedoch.

Die Installation

Die Installation ging schnell und sehr einfach. Mehr muss man dazu nicht sagen.

Der erste Start

Beim Starten eines Programms aus der Office-Suite fällt sofort der schöne, animierte Splashscreen auf.

Insgesamt starten alle Programme aus der Suite sehr schnell.

Wenn man auf das Office-Logo oben links klickt, öffnet sich nicht wie in Office 2007 ein Dropdown-Menü, sondern eine neue Seite, auf der viele  Einstellungsmöglichkeiten zum momentan bearbeiteten Dokument zur Verfügung stehen.

Das Ribbon-Menü aus Microsoft Office 2007 wurde beibehalten, was ich sehr  gut finde.

Insgesamt ist die Optik sehr dezent, alles in weiß oder leichtem blau. Sehr angenehm.

Insgesamt wirkt alles aufgeräumter.

Aber überzeugen Sie sich selbst, mit diesen Exklusiven Screenshots:

Ein großer Test und ein Video sind in Planung und werden in kürze erscheinen!

Ein Softare-Entwickler aus der Schweiz hat auf seiner Website den Code einer Skype-Wanze veröffentlicht.

Mit dem Trojaner soll es möglich sein, Gespräche mitzuschneiden und als MP3-Datei auf einen Server hochzuladen.

Im Jahr 2008 hatte der Chaos Computer Club (CCC) ein Schreiben veröffentlicht, nach dem die Bayerische Justiz ein ähnliches Programm der Firma DigiTask eingesetzt habe.

Heruntergeladen kann der Skype-Trojaner hier werden!

Über Skype

Skype ist eine VoIP-Software zum kostenlosen Telefonieren über das Internet. Es ist auch möglich, Festnetz und Handynummern anzurufen, das ist jedoch kostenpflichtig.

Skype_iconSkype ist für Windows, Linux und Mac OS X verfügbar und wurde inzwischen etwa 734 Millionen mal heruntergeladen.

Skype ist auch für normales Instant Messaging geeignet und zeichnet sich durch Übersichtlichkeit und Einfachheit aus, und ist für die Erstellung von Gruppenchats sehr geeignet.

Heruntergeladen werden kann Skype hier!

Der Internetauftritt der Piratenpartei zieht nach einer neuen Untersuchung viel mehr Besucher an, als die Internetauftritte anderer Parteien.

Insgesamt 160 000 verschiedene Besucher sollen sich die Website im Juli angesehen haben.

Die Piratenpartei hat mit 160 000 Besuchern einen großen Abstand zum Zweitplatzierten, der SPD mit 58 000 Besuchern.

Auf dem 3. Platz sind die Grünen (48 000 Besucher).

Ermittelt wurden diese Zahlen mit der Software “Ad Planner” von Google.

Über die Piratenpartei

Jens Seipenbusch, Vorsitzender

Jens Seipenbusch, Vorsitzender

Die Piratenpartei wurde am 10. September 2006 gegründet.

Der Vorsitzende ist Jens Seipenbusch (Foto links).

Derzeit hat die Piratenpartei 6032 Mitglieder, die im Duchschnitt 31 Jahre alt sind.

Die Piraten haben einen Sitz im Bundestag und erreichten bei der Europawahl mit 229.464 Stimmen 0,9%.

Seit Mitte 2009 hat die Piratenpartei Landesverbände in allen Bundesländern.

Die Ziele der Piratenpartei sind:

Informationelle Selbstbestimmung

Das Recht des Einzelnen, die Nutzung seiner persönlichen Daten zu kontrollieren, muss gestärkt werden.

Transparenz

Die Abkehr vom “Prinzip der Geheimhaltung”

Open Access

Aus dem Staatshaushalt wird eine Vielzahl schöpferischer Tätigkeiten finanziert, die als Produkt urheberrechtlich geschützte Werke hervorbringen. Da diese Werke von der All gemeinheit finanziert werden, sollten sie auch der Allgemeinheit kostenlos zur Verfügung stehen.

Urheberrecht

Der uralte Traum, alles Wissen und alle Kultur der Menschheit zusammenzutragen, zu speichern und heute und in der Zukunft verfügbar zu machen, ist durch die rasante technische Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte in greifbare Nähe gerückt.  ….  Die derzeitigen gesetzlichen Rahmenbedingungen im Bereich des Urheberrechts beschränken jedoch das Potential der aktuellen Entwicklung, da sie auf einem veralteten Verständnis von so genanntem “geistigem Eigentum” basieren, welches der angestrebten Wissens- oder Informationsgesellschaft entgegen steht. Deshalb tritt die Piratenpartei für eine Legalisierung der Privatkopie ein, auch weil es technisch gar nicht möglich ist, Privatkopien zu unterbinden

Patentrecht

Wir lehnen Patente auf Lebewesen und Gene, auf Geschäftsideen und auch auf Software einhellig ab, weil sie unzumutbare und unver antwortliche Konsequenzen haben, weil sie die Entwicklung der Wissensgesellschaft be hindern.

Bildung

Jeder Mensch hat das Recht auf freien Zugang zu Information und Bildung. Bildungsgebühren jeglicher Art schränken den Zugang zu Bildung ein und sind deshalb kategorisch abzulehnen.

Ich finde die Ziele der Piratenpartei sehr gut, endlich eine Partei die sich für die Rechte im Internet stark macht. Wäre ich 18, hätte die Piratenpartei jedenfalls meine Stimme.

Die Ziele der Piratenpartei in ausführlicherer Fassung: Hier klicken!

Die Website der Piratenpartei: Klick hier!

Eine Studie der Bundesregierung ergab, dass sich 28% der befragten Unternehmer  über ihre Bewerber im Internet informieren.

Die Arbeitgeber suchen oft nach Hobbys, Interessen und Meinungsäußerungen.

So kann ein Forenkommentar oder ein Foto der letzten Party zu einem Stolperstein für die Karriere werden.

Die Quelle für diese Daten sind oft Soziale Netzwerke wie beispielsweise Lokalisten.de oder StudiVZ. Diese Daten nutzen 36% der Unternehmen, 20% davon machen dies regelmäßig.

Ein Viertel der Unternehmer gab an, dass man Bewerber wegen den Informationen aus dem Internet nicht zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen habe.

Deshalb sollte man aufpassen, was man im Internet von sich gibt. Forenkommentare sollten immer sachlich und nicht beleidend sein, man sollte keine privaten Fotos ins Netz stellen. Mit Fotos der letzten Sauftour im Internet macht man sich beim potentiellen Arbeitgeber sehr unbeliebt.

Verfallsdatum für Daten?

Datenschützer plädieren schon lange für ein Verfallsdatum für Daten im Internet. Entsprechende Ansätze gibt es bereits: Informatiker aus den Vereinigten Staaten haben die  Software “Vanish” entwickelt,  die genau das ermöglicht. Eigentlich ist Vanish eine Erweiterung für den Browser “Firefox”.

So funktioniert Vanish:

Zuerst verschlüsselt Vanish den Text so, dass er unlesbar wird.

Die Nachricht kann nur von anderen Vanish-Usern gelesen und entschlüsselt werden.

Ein Verfallsdatum für Bilder und Videos soll in Zukunft möglich sein.

Noch ist die Software unausgereift und hat zu wenige Nutzer, doch die Idee ist sehr gut.

Allerdings kann Vanish nicht verhindern, dass der Empfänger die Informationen per Screenshot oder Copy & Paste sichert.

Wer Vanish testen will, kann die Firefox Erweiterung hier herunterladen. Vanish ist Open Source.